Pressemitteilung 06. März 2003
Phytowelt erhält Zuschlag für die Durchführung einer Studie über die Nutzung der Artenvielfalt interspezifischer Rebsorten.
Die Phytowelt GmbH wird im Auftrag der Generaldirektion Landwirtschaft der Europäischen Kommission eine Studie durchführen, deren Ziel es ist, auf der Grundlage vorhandener Literatur zu untersuchen, ob vom wissenschaftlichen Standpunkt her die Nutzung der Artenvielfalt interspezifischer Rebsorten eine Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln erlaubt und vor allem ob die Qualität des produzierten Weins gleichwertig ist wie die herkömmlicher Arten an ihrem natürlichen Standort. Darüber hinaus werden die wirtschaftlichen Auswirkungen der Nutzung der Artenvielfalt interspezifischer Rebsorten auf den Gemeinschaftsmarkt untersucht. An der Studie sind Weinforschungsinstitute aus Frankreich, Deutschland und Ungarn beteiligt.
Der Agrarwissenschaftler Dr. Cramer, Mitarbeiter der Phytowelt GmbH, gibt sich vom Wert dieser Studie überzeugt: „Da sich die Phytowelt in dieser Studie auf die Untersuchung der Auswirkungen auf die Umwelt, die Auswirkungen auf die Qualität des Produkts und die wirtschaftlichen Folgen der Nutzung der Artenvielfalt interspezifischer Rebsorten für den Gemeinschaftsmarkt konzentrieren und alle wissenschaftlichen Elemente berücksichtigen wird, wird sie eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Kommission liefern.“
Dr. Welters, Geschäftsführer der Phytowelt GmbH, fügt hinzu: „Nicht nur Inhalt und Rahmen dieser Studie kommen dem Kompetenzspektrum der Phytowelt entgegen, auch unsere Erfahrungen im transnationalen Projektmamagement werden einen effizienten Projektablauf gewährleisten.“
Die Studie, deren Abschluss auf Ende Juni terminiert wurde, ist bereits das dritte Projekt, das die Phytowelt im Auftrag der Europäischen Kommission durchführt.
